TrägerschaftWer steht hinter dem Gebäudeprogramm?Das Gebäudeprogramm wurde durch einen Beschluss der eidgenössischen Räte ausgelöst. Die Kantone, vertreten durch die Konferenz kantonaler Energiedirektoren EnDK, entwickelten das Programm gemeinsam mit dem Bundesamt für Energie BFE und dem Bundesamt für Umwelt BAFU. Bund und Kantone haben sich für ein möglichst einfaches, kundenfreundliches Modell ausgesprochen. Es bildet die regionalen Unterschiede ab und stellt den Bezug zur CO2-Abgabe sicher. Die Themen Gebäudesanierung, Energieeffizienz und erneuerbare Energien sowie Klimaschutz stehen im Vordergrund. Den Kantonen als ausführende Organe wird eine zentrale Rolle zugewiesen. Kantone als SchrittmacherUm Energiefragen gemeinsam anzugehen, haben die Kantone 1979 die Energiedirektorenkonferenz (EnDK) gegründet, der auch die Energiefachstellenkonferenz (EnFK) angegliedert ist. EnDK und EnFK sind das Kompetenzzentrum der Kantone für Energie- und Effizienzfragen in Gebäuden. Die wichtigsten gemeinsamen Produkte sind die „Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich" (MuKEn), das „Harmonisierte Fördermodell" (HFM) als Grundlage für das Gebäudeprogramm, der Minergie-Standard oder der Gebäudeenergieausweis der Kantone (GEAK). Die EnDK legt kantonale Energievorschriften fest und sorgt für deren Umsetzung in den Kantonen. Das Instrument dazu sind die „Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich" (MuKEn). Damit wird unter anderem die Basis für eine einheitliche und konsequente Sanierung der Gebäudehülle gelegt. Wie dies der Hauseigentümer anpacken möchte, kann dieser frei entscheiden. Auch bei haustechnischen Einrichtungen liegt die Wahl beim Eigentümer. Die MuKEn ermöglichen so bauliche und haustechnische Lösungen, die standort-, gebäude- und nutzergerecht sind. |



